NPD Kreisverband Aschaffenburg/Miltenberg

10.12.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

„Ich werde mich der Gewalt nicht beugen!“

Anschlag auf NPD-Landesvorsitzenden Winfried Petzold – Weitere Attacken auf Bürgerbüro

Der NPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Winfried Petzold hat heute Anzeige gegen Unbekannt erstattet, da sein PKW offensichtlich mit der Zielsetzung manipuliert wurde, einen Unfall herbeizuführen.

Die Manipulation wurde schon in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember vorgenommen. Winfried Petzold bemerkte den Schaden an seinem PKW und brachte das Auto in eine Werkstatt. Nach einer Untersuchung des Autos wurde Petzold mitgeteilt, daß der Bolzen an der Beifahrerseite, an der die Hinterachse des Autos befestigt ist, entweder gelockert oder komplett entfernt wurde.

Im Gutachten der Autowerkstatt vom 1. Dezember 2008 heißt es wörtlich:

„Bei einer genauen Untersuchung des Schadens konnte festgestellt werden, daß der Achskörper hinten rechts lose war, es fehlte der Achsbolzen, der die Achse zur Karosse fixiert.

Es sind eindeutige Spuren zu erkennen, daß dieser Achsbolzen entfernt wurde und sich nicht selbstständig gelöst haben konnte.“

Aufgrund dieser Expertise der Autowerkstatt informierte Petzold dann das Landeskriminalamt (LKA), das dann am 3. Dezember Petzolds PKW untersuchte.

Der Anschlag auf den NPD-Landesvorsitzenden wurde vor dem Hintergrund immer massiverer Angriffe auf das Abgeordnetenbüro von Winfried Petzold in Leipzig-Lindenau verübt.

Erst in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember gab es wieder einen massiven linksextremistischen Angriff auf das Büro von Winfried Petzold. Wie die Polizeidirektion Leipzig in einer Presseerklärung vom 5. Dezember 2008 mitteilte, wurde das Büro mit „Steinwürfen und Böllern beworfen“. +

Weiter teilte die Polizeidirektion Leipzig mit:

„Auf dem Gelände des Grundstücks wurden Pflastersteine aufgefunden. Durch einen schnellen Einsatz der Polizei konnten in unmittelbarer Nähe des Objektes ca. 60 Personen festgestellt werden. Diese wurde einer Personenkontrolle unterzogen. Anschließend erhielten sie einen Platzverweis. Durch die Kriminalpolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet.“

In der heutigen Nacht vom 8. auf den 9. Dezember kam es dann zu einem weiteren Anschlag mit acht Farbbomben auf das Bürgerbüro, durch den leider auch zwei Gebäude in der Nachbarschaft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die herbeigerufene Polizei konnte zwei verdächtige Personen festnehmen und die Spuren sichern, ein Leipziger NPD-Mitglied, das als Nachtwache im Bürgerbüro vor Ort war, hat Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Außerdem wurde das Bürgerbüro in den vergangenen Tagen immer wieder mit Aufklebern beklebt, auf denen „Petzold, du nervst – 65 Jahre sind genug“, „Nationale Zentren plattmachen“ und „Keine Home-Zone für Faschisten“ zu lesen war.

Winfried Petzold äußerte heute zu den Vorfällen der vergangenen Woche:

„Eines steht für mich nach der vergangenen Woche, die durch ein Attentat auf mich sowie einen weiteren Angriff auf mein Bürgerbüro geprägt war, fest: Ich werde mich der Gewalt nicht beugen!

Offensichtlich wollen linksextremistische und gewaltbereite Kräfte Leipzig zu einem Angstraum für nationale Bürger und Politiker machen und setzen hierbei auf den massiven Einsatz von Gewalt. Im Gegensatz zu den linksextremen Krawallbrüdern bin ich als frei gewählter Abgeordneter aber demokratisch legitimiert und werde mir mein Recht auf ein Abgeordnetenbüro in meiner Heimatstadt Leipzig, für deren Freiheit ich 1989 auf die Straße gegangenbin, nicht streitig machen lassen.

Es ist bezeichnend, daß die Krawallnacht durch eine Versammlung eröffnet wurde, auf der auch Alterspräsident Professor Cornelius Weiss eine seiner salbungsvollen Ansprachen hielt. Professor Weiss spricht im Landtag gerne und oft davon, der NPD „die Maske vom Gesicht zu reißen“. Mit seinem Auftritt auf der Demonstration gegen mein Bürgerbüro hat sich Weiß aber selbst als Sympathisant linksextremistischer Gewalttäter demaskiert. Auf der gleichen Veranstaltung durfte natürlich auch der notorische ‚Prinzen‛-Sänger Sebastian Krumbiegel als Dauerkämpfer ‚gegen Rechts‛ nicht fehlen.

Was sich diese Herren unter ‚Zivilcourage‛ vorstellen, ist einmal mehr deutlich geworden! Die stolze Heldenstadt Leipzig hat es nicht verdient, solchen politischen Kräften überlassen zu werden!“

Dresden, den 09.12.2008

Arne Schimmer
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

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