Man muß auch mal zufrieden sein können.
- stille Heimkehr der tapferen Jungs aus Südafrika –
Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft sind enttäuscht, weil sie den Pokal nicht erringen konnten. Die „Fans“ sind enttäuscht, weil sich die Spieler nicht mehr haben feiern lassen.
Dabei gibt es für keinen einen Grund enttäuscht zu sein.
Die Jungs haben uns in der Heimat wieder mit einem unbeschreiblichen Nationalgefühl beschenkt, das sich auch durch eine erzwungene multikulturell gemischte Mannschaft nicht hat drücken lassen. Jeder, der Augen hat, konnte sehen, wer die beständigen Leistungsträger der Mannschaft waren.
Sie haben ein hinreißendes Turnier gespielt, der Funke sprang über!
Und wenn man gegen einen überlegenen Gegner verliert, muß man das auch akzeptieren. Stärke und Charakter haben sie im Spiel um Platz drei bewiesen und hier war der Gegner auch nicht der einfachste.
Das politisch korrekt als „Fans“ bezeichnete, freudvoll erfüllte deutsche Volk hatte in den vergangenen Wochen ausgiebig Gelegenheit zu feiern. Wenn die Nationalelf eben nicht mehr am Balkon erscheinen wollte, obwohl ein kleines Danke an die fiebernde Leidenschaft, die sich im Volk ausgebreitet hatte, durchaus hätte drin sein können, dann kann man das auch akzeptieren.
Seid doch einfach mal zufrieden und wollt nicht immer noch mehr.
Und vor allem im Fußball gilt: neues Spiel, neues Glück!
Unzufrieden dürfen wir sein mit dem, was sich die Politik im Schatten der WM wieder geleistet hat.
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Die Gewinner der Fußball-WM






