22.05.2010
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Wissensdurst contra P.C.
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NPD-Aschaffenburg wiederholt für Schulreferate befragt
Jugendliche zeigen sich fern von Berührungsängsten
Wenn Schüler der Oberstufe politische Themen zu referieren haben, scheint ihnen an authentischer Recherche zu liegen. So jedenfalls lassen sich die Anfragen an unseren Kreisverband erklären die in regelmäßigen Abständen eingehen.
Schüler senden einen von ihnen erstellten Fragenkatalog und bitten um unsere Stellungnahme. Von erwachsenen pseudodemokratischen Politikern ist das nicht zu behaupten. Wohl aus Angst davor, die Dinge beim Namen genannt zu wissen.
Besondere Berücksichtigung bei den Schülerreferaten findet Hartz-IV.
Kein Wunder, haben doch junge Leute, die noch nicht so abgebrüht sind, um in dieser Ellbogengesellschaft über „Leichen“ zu gehen, noch ein gesundes Sozialempfinden.
Deshalb geben wir an dieser Stelle eine vereinfachte Stellungnahme zum Thema Hartz-IV:
Eine Frage zu Hartz IV ist immer eine Frage nach dem, was in unserem handlungsunwilligen Staat volkswirtschaftlich versäumt wird. Hartz IV ist keine Gegebenheit, die Problematik Hartz IV ist hausgemacht.
Hartz IV kann nicht verbessert oder korrigiert werden, Hartz IV kann nur abgeschafft werden. Entgegen der Behauptung der damaligen rotgrünen Bundesregierung, die Arbeitslosigkeit mittels Hartz IV in den Griff zu bekommen, handelt es sich hierbei um eine reine Einsparungsmaßnahme an Sozialausgaben.
Anstatt aus Arbeitslosen „Bedarfsgemeinschaften“ zu machen, sollte ein Staat darum bemüht sein, die arbeitenden Menschen vor der Arbeitslosigkeit zu schützen. Das heißt u.a., die Abwanderung von Firmen ins (Billiglohn-)Ausland zu verhindern und im gleichen Zug die Zuwanderung aus Billiglohnländern nach Deutschland zu stoppen, um Lohndumping zu verhindern.
Die FDP behauptet, Leistung soll sich wieder lohnen und beklagt, daß das Einkommen von Hartz IV-Empfängern und Geringverdienern nahezu identisch sei. Die Argumentation der FDP daraus ist, HartzIV zu kürzen, um mehr Anreiz zur Arbeitssuche und Arbeit zu schaffen.
Wir sagen, die FDP hat recht, selbstverständlich muß sich Leistung wieder lohnen, allerdings in der Form, daß sich die Löhne an den Lebenshaltungskosten zu orientieren haben.
Nicht HartzIV muß nach unten angepaßt werden, die Löhne müssen nach oben angepaßt werden. Das stärkt die Kaufkraft, was wiederum Arbeitsplätze schafft.
Eine Forderung der NPD lautet, gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,80€/Std.
Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten zehn Jahren, seit Einführung des Euro explodiert. Das müssen wir nicht im Einzelnen belegen. Das weiß jeder, der Lebensmittel einkaufen muß und tankt.
Die Löhne, sowie die Renten sind dagegen kaum gestiegen, im Gegenteil.
Die Vorrechnerei irgendwelcher beauftragter Fachinstitute, mit wieviel Euro eine Familie täglich mit ein bißchen gutem Willen auskommen kann sind reiner Hohn.
Gerade die dadurch bedingte Unterversorgung Heranwachsender trägt unüberschaubare Spätfolgen in sich, abgesehen von dem individuellen Schaden, den jedes betroffene Kind davonträgt.
Selbstverständlich vertritt die NPD den Standpunkt, daß ein Staat in aller erster Linie, Arbeitsplätze für Angehörige der eigenen Nation zu schaffen hat und schädigenden Sozialraub von Migranten aus aller Welt abzuwenden hat.
Das ist nicht ausländerfeindlich, sondern inländerfreundlich.
Abschließend wäre zu bemerken, daß Hartz IV eine unsoziale Maßnahme im Rahmen der Globalisierung darstellt. Es führt letztenendes zur Verarmung und Verelendung in Deutschland.
Großverdiener und Global Player, die ihr Geld zum Zwecke weiterer Bereicherung an der Börse spekulieren lassen, anstatt die heimische Wirtschaft damit anzukurbeln, werden mit Steuergeschenken belohnt, während die einfache Bevölkerung systematisch auf das soziale Niveau einer dritten Welt eingestimmt wird.
Das Thema HartzIV kann nur Aufhänger für weitere Ausführungen sein, die diesen Rahmen sprengen. Wir empfehlen die Lektüre des NPD-Parteiprogramms.