30.03.2010
Auf der Sitzung des Landesvorstandes, am 28. März in Nürnberg, hat sich die bayerische NPD gegen die jüngst vorgestellte Initiative des Kultusministeriums zur Förderung von Lehrkräften ausländischer Herkunft ausgesprochen. Gut die Hälfte aller Grundschüler in den bayerischen Städten haben heute bereits Migrationshintergrund und somit Probleme mit der deutschen Sprache. Der Migrantenanteil unter den Lehrern an deutschen Schulen beträgt hingegen gerade mal ein Prozent. Das bayerische Kultusministerium hat sich mit dem „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge “, dem „Nürnberger Pädagogischen Institut“ und der „Zeit-Stiftung“ zusammengetan um vermehrt Lehrernachwuchs mit ausländischen Wurzeln einzusetzen. Dies stößt auf Widerstand bei deutschen Schülern und Eltern.
Die bayerische NPD hält dagegen einen anderen Weg für sinnvoll: Die Aufteilung der Klassen nach ethnischer Abstammung und die Unterrichtung in der jeweiligen Muttersprache. Dies bringt mehrere Vorteile: In der Muttersprache können die Kinder besser und schneller lernen, und sie bleiben ihrem Kulturkreis erhalten. Die Integration ist ohnehin nicht mehr zu retten. Insbesondere die deutschen Kinder sind Opfer des Integrationswahns der Altparteien. Während rein deutsche Klassen im Unterrichtsstoff längst weiter sind, fallen Klassen mit kaum deutsch sprechenden Kindern immer weiter zurück. Auch für Ausländerkinder bringt der Unterricht in der Muttersprache Vorteile und verbessert die Rückeingliederung in das angestammte Heimatland, wenn künftig keine finanziellen Unterstützungen an Ausländer mehr gezahlt werden könnten.
Roland Wuttke
Landespressesprecher
NPD-Bayern
Tel. 01805/99916680 (EUR 0,14/Min.)