17.09.2009
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dpa meldet: Wieder weniger Babys in Deutschland
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„Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland 682 514 Säuglinge zur Welt, 2348 weniger als 2007. Anfang 2008 war zunächst ein Plus vorhergesagt worden, was Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) als Erfolg ihrer Politik gedeutet hatte.“ Soweit die Pressemeldung vom 15.09.09.
So sieht eine erfolgreiche Familienpolitik allerdings nicht aus. Die Familienpolitik der BRD-Regierung ist ein Desaster! Durch Maßnahmen wie „Gender-Mainstreaming“ werden alle lebenswichtigen Grundbedürfnisse des Menschen der Materialisierung und Anonymisierung preisgegeben.
Was ein Mensch braucht, wenn er geboren wird, ist ganz klar: Liebe und Geborgenheit, Zuwendung und die Sicherung seiner Grundbedürfnisse, wie Essen und Schlafen. Innerhalb der Familie und des Familienlebens sollten diese Bedürfnisse von Natur aus erkannt und gestillt werden.
Hier setzt die geistige Umerziehung des Gender-Mainstreaming bereits ein, indem der Beruf Mutter ohne gesellschaftliche und auch staatlicherseits finanzielle Anerkennung bleibt. Die Maßnahme „Elterngeld“ heißt bewußt nicht „Müttergeld“ und ist auch nicht auf die Dauer einer jahrelangen Erziehungsarbeit angelegt. Nach einem Jahr heißt es: zurück in den Beruf. Die meisten Kinder sind mit einem Jahr noch Säuglinge, d.h. sie trinken noch voll bis gelegentlich an der Brust oder am Fläschchen. Hier wird, neben der Nahrung ganz bedeutend Liebe aufgesaugt.
Eine Kinderkrippe kann die Familie, die familiäre Geborgenheit nicht ersetzen.
Allerdings sind mittlerweile Familien in Deutschland teilweise so heruntergekommen, daß von familiärer Geborgenheit nicht die Rede sein kann. Drogen, Alkohol, Medienkonsum, Verwahrlosung. Das Jugendamt, das immer alles im Griff hat und flächenweise versagt, ist ein Hemmschuh anstatt eine Institution, die Ordnung schafft. Daran wird seitens der Regierung nichts geändert.
Die andere Seite sind Familien, die ihre Kinder materiell überhäufen, ihre Kindheit mit Kursen zur Weiter- und Fortbildung ersticken, sie sogar englischsprachig aufwachsen lassen, alles aus Angst, sie nicht gut genug auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet zu haben.
Innerhalb eines Klimas von kleinbürgerlich-panischer Zukunftsangst auf der einen und einer parasitären Scheißegalhaltung auf der anderen Seite wachsen verwahrloste, sozial inkompetente „Unterschichtenkinder“ und verzogene, ebenso sozial inkompetente Einzelkinder auf. Ist dieses Umfeld Motivation, selbst Kinder zu bekommen?
Nur eine gesunde Gemeinschaft, nicht diese BRD-Ellbogen-Gesellschaft, ist in der Lage, Werte zu schaffen. Werte, die uns Glück und Sinn geben.
Und Werte sind es, die Kinder hervorbringen.
Für eine kapitalistische Gesellschaft sind Kinder eine Belastung. Für eine Volksgemeinschaft sind Kinder der wahre Reichtum.
Die NPD hat ein Programm für gesunde Familienpolitik.
Sigrid Schüßler
RNF-Bayern