20.04.2009
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Nationale Solidarität mit Mahle-Belegschaft
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Zur Hauptseite wechselnNationaler Widerstand hebt Niveau von DGB-Trillerpfeifen-Demoam 18.04.09 in Alzenau
Alzenau in Unterfranken, das PKW-Kolbenproduktionswerk Mahle ist Arbeitgeber von über 400 Beschäftigten (von ursprünglich einmal 1000). Im Stuttgarter Hauptwerk verfügt der geschäftsführende Manager Coenen die Schließung des bislang schwarze Zahlen schreibenden Alzenauer Werkes, aufgrund von Sparmaßnahmen. Unter der Belegschaft kursiert das Wort „Machenschaften“. Die gut 400 Arbeiter werden in die sichere Arbeitslosigkeit entlassen, in der Region gibt es keinen alternativen Metallproduzenten. Eine Region verelendet unabwendbar!
Was geschieht?
Protest, Widerstand, Einsatz- und Kampfbereitschaft der Betroffenen wird durch Gewerkschaft und Politik weichgespült. Die verantwortlichen Vertreter der etablierten Globalisierungsparteien werden von ebensolchen etablierten Gewerkschaftsbonzen zum Stelldichein gebeten, genannt „Solidaritätsdemonstration“. Diese findet nun unter lärmendem Gepfeife und Geratsche, orientierungslos und inhaltsleer, ohne die Dinge beim Namen zu nennen, unter großer solidarischer Beteiligung und Anteilnahme aus der Bevölkerung in Alzenau statt.
Politiker machen in Solidarität – ein Skandal!
Politiker „solidarisieren“ sich mittlerweile mit ihrer notleidenden Bevölkerung. Heißt das, sie verteilen ihre Diäten unter den Betroffenen? Spenden für die Zukunft ihr Einkommen bis auf den Mindestlohn an Bedürftige? Was bedeutet „Solidarität“ aus dem Mund eines Politikers? Soziales Denken und Handeln wohl kaum.Muß ein verantwortlicher Politiker Notlagen nicht eher bekämpfen oder besser noch sie verhindern und ist es nicht seine erste Pflicht für ein Auskommen innerhalb der Region zu sorgen? Was ist das für eine „solidarische“ Politik, wenn im Vorfeld von Seiten der gleichen Politik nicht verhindert wird, daß ein regionaler Arbeitgeber im Ausland produzieren läßt und sein Werksgelände an eine amerikanische Immobilienfirma verkauft, um hinterher den Betriebsteil des Geländes für teures Geld zurückzumieten, wie das mit Mahle geschah? Muß Politik solch verantwortungsloses Heuschreckenhandeln nicht verhindern, sei es letztendendes durch Verstaatlichung? Was verbirgt sich hinter ihren Solidaritätsminen anderes als nichtstuerische und nichtsnutzige Feigheit?
„Ohnmächtige“ Politik
Egal, ob das nun der CSU-Landrat Reuter ist, dessen Partei vorrangig die Globalisierung vorantreibt und Situationen wie Mahle überhaupt erst möglich macht. Oder die SPD-Landtagsabgeordnete, die heiße Luft in rote Luftballons bläst. Vertreter der Mauermörder-SED-Nachfolgepartei, die Linke, mit ihrem reaktionären kommunistischen Anhang. Oder der Landtagsabgeordnete der Grünen, Mütze, der in seinem mehr als peinlichem Solischreiben ernsthaft beteuert, die Politik sei leider nicht so mächtig, wie viele annähmen. Das ganze regionale Politiker-Narrenschiff war vertreten, offensichtlich über kleine Schönheitsfehler, wie Schuld und Verantwortung, Unterlassung und Unfähigkeit großzügig hinwegsehend.
Wir empfehlen dem bekennenden ohnmächtigen Herrn Mütze und seinen Kollegen, doch einfach ihren Kram zu packen und Leuten die Arbeit zu überlassen, die Politik in die Verantwortung nehmen bis hin zur Haftung mit Privatvermögen! Wofür werden Politiker bezahlt?!
Augenwischerei Streik
Was kann die Mahle-Belegschaft von dieser ignoranten und selbstherrlichen Versagerpolitik erwarten? Was von einer Gewerkschaft, die vor 11 Uhr vormittags Bier ausschenkt, lustige Trillerpfeifen und Ratschen verteilt, einen auf Widerstand macht, aber eben der gleichen Globalisierung und demselben Kapitalismus den Mund redet, die Schuld sind an einer Situation, wie der von Mahle? Nichts!
Die Gewerkschaft droht verheißungsvoll und mächtig mit Streik. Erbärmlich schamlose Augenwischerei. Ablenken vom eigenen Gewerkschaftsbossgehalt! Von der eigentlichen Interessenvertretung!Kein Wort darüber, daß bei Mahle-Alzenau sowieso seit Monaten keine richtige Arbeit mehr anfällt und die von Manager Coenen zugesagten Aufträge ins Ausland wandern. In Spanien und neuerdings in Polen gibt es weitere Mahle-Werke, von dort kommen ab und zu die qualitativ minderwertigeren Kolben fertig nach Alzenau, um gestempelt zu werden, mit dem deutschen Markensiegel! Das Alzenauer Werk wurde aufgrund der herausragenden Qualität, Liefertreue und Zuverlässigkeit von den Kunden bislang als „A“-Lieferant mit Bestnoten ausgezeichnet. Im Zeitalter der Globalisierung und ihrer Freunde und Verbündeten, wie Gewerkschaft und etablierter Politik, ist nun Schluß mit alten deutschen Tugenden bei Mahle.
Nationaler Widerstand
Es gibt Alternativen. Anstelle von Selbstbeweihräucherung und Solidaritätsheuchelei gibt es Widerstand gegen eine menschenverachtende, profitorientierte, internationalistische Globalisierungspolitik, Einsatz- und Kampfbereitschaft für eine echte Volksgemeinschaft!
Daß dieser Widerstand auch vor Ort in Alzenau präsent ist, bewiesen die Aktivisten vom NPD-KV-Aschaffenburg/Miltenberg mit einer sehr gut organisierten Verteilaktion. Motto: Massenarbeitslosigkeit überwinden – Kapitalismus zerschlagen!
Ins Mark getroffen, ruderte der bayrische IGM-Vorsitzende Neugebauer zum Mikrofon und rief, sich hysterisch in Gossensprache übend, alle aufrechten Demokraten zur Unterstützung gegen die Präsenz der NPD.
Auf der Tribüne steht der dicke IGM-Boss und plärrt, unten steht ein Kind und trägt ein Transparent mit Worten, die alles sagen und die auf der Tribüne nicht wirklich gehört werden wollen:„Keine Arbeit für Papa, keine Zukunft für mich, keine Zukunft für Deutschland!“