17.03.2009
Hintergrund ist die immer stärker werdende Einflußnahme und Politik des Staates auf die Erziehung unserer Kinder, die sich nichtam Wohle des Kindes orientiert, sondern ausschließlich am Vorantreiben und Erhalt des „Wirtschaftsstandortes Deutschland“, gerade unter in Kaufnahme einer den Kindern und Jugendlichen die Eigenidentität raubenden staatlich geförderten Überfremdung.
Jüngste traurige Anlässe, wie der Amoklauf in Winnenden stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einer Politik der, das Menschliche und Natürliche vernachlässigenden, systematischen Auslese nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten und sich daraus ergebenden mangelndem Selbstwertgefühl, Perspektiv- und Orientierungslosigkeit des minderjährigen Täters.
Sicher spielen viele einzelne, die Szenerie im Vorfeld der Tat unglücklich begünstigende Motive und Verstrickungen des Täters eine Rolle, aber die prinzipielle Verantwortung liegt beim Staat. Daran ändern auch keine Ermittlungsverfahren gegen den Vater des Täters oder oberflächliche Waffenbesitzrechtsverschärfungen etwas.
Der Staat muß handeln und zwar radikal!
Mit Vehemenz setzen wir uns für ein gesundes und liebevolles Aufwachsen unserer Kinder in familiärer Geborgenheit ein. Der Gesunderhaltung der Familie gebührt die höchste Sorge und der höchste Schutz des Staates.
Nichts ist wertvoller als unsere Kinder!
Liebe Eltern,
Elternsein heißt Verantwortung zu tragen für die Zukunft unserer Kinder.
Ein gesundes, ausgeglichenes Familienleben mit Zeit für sich und die Kinder ist heutzutage leider Mangelware, Luxus! Das interessiert die etablierten Politiker und den Gesetzgeber nicht.
Viele Eltern sind gezwungen, ihre Kinder immer früher aus der Obhut der mütterlichen und familiären Geborgenheit herauszureißen, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.
Die Wirtschaft ist interessiert an Müttern auf dem Arbeitsmarkt. Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, ihre Anzahl erhöht den Konkurrenzkampf und hilft so die Löhne weiter zu drücken. Hartz-IV-Empfängerinnen werden genötigt, ihre Kinder ganztags abzugeben, um für den potentiellen 1€-Job zur Verfügung zu stehen.
Ziel der etablierten Politik ist es, kleinste Kinder fremder Betreuung in Kindertagesstätten zu überlassen.
„Das Erziehungswirken der Eltern ist so entscheidend, daß es dort, wo es fehlt, kaum zu ersetzen ist.“ 2. Vatikanisches Konzil
„Eine glückliche Mutter ist für die Kinder segensreicher als 100 Lehrbücher über Erziehung.“
Heinrich Pestalozzi
Kindergarten – Ja!
Kinderfremdbetreuung? Nein Danke!
Wie sieht die Kinderfremdbetreuung aus?
Spätestens seit der Erfindung von PISA existiert in Deutschland so etwas wie eine Art Bildungshysterie. Eine Analyse der Hintergründe des schlechten deutschen PISA-Abschneidens findet nicht statt. Es wird stattdessen verantwortungslos gehandelt mit dem Ergebnis: Die Kindergärten müssen die Kinder besser auf die Schule vorbereiten!
Dummerweise hat man zeitgleich zu PISA Einsparungsmaßnahmen beim Kindergarten verabschiedet und Buchungszeiten eingeführt. Ergebnis: Das Personal ist genau nach Buchungszeiten bemessen. Krankheitsausfälle werden gar nicht oder durch Überstunden abgedeckt. Die Leitung erledigt den Papierkram zuhause. Tür- und Angelgespräche zwischen Erzieherinnen und Eltern finden nahezu nicht mehr statt.
Die geburtenschwachen Jahrgänge ziehen nun in die Kindergärten ein, so daß Kinderkrippen für Kinder ab Säuglingsalter eröffnet werden, um die Kindergärten vor Schließung oder weiteren Kürzungen zu bewahren.
Ergebnis: Weder angemessene Räumlichkeiten, noch fachlich ausgebildetes Personal stehen ausreichend zur Verfügung.
Auch müssen die regulären Kindergartenkinder nicht mehr sauber sein, was dazu führt, daß Erzieherinnen in regulären Gruppen Kinder wickeln und Stuhlwindeln entsorgen müssen.
Erzieherinnen sind massive Opfer etablierter Familienpolitik!
Unterbezahlte, überlastete Erzieherinnen, ohne Zeit und geregelter Festanstellung, müssen Englisch lehren, Zahlenräume erschließen, Kinder wickeln, Papierkram erledigen, Vorschüler unterrichten und immer vorrangiger Kinder von „Migranten“ integrieren.
Das Ganze bekommt dann den Stempel globaler Qualitätssicherung!
Der Kindergarten, engl.: kindergarden, ist eine deutsche Erfindung des 19. Jh.
Der thüringische Pädagoge und Kindergartengründer Friedrich Fröbel wählte bewußt den Vergleich mit der Natur: Garten!
Die ursprüngliche Kindergartenphilosophie vertraut ausdrücklich auf die Eigenkreativität der Kinder und ihren Drang, beim Spielen eigene Erfahrungen machen zu wollen und selbständig daraus zu lernen.
„Der Kindergarten hat familienergänzende Funktion, er soll Kindern durch Selbsttätigkeit Hilfen zur Lebensbewältigung geben. Diesen Prozeß störende Faktoren, wie Leistungsdruck und Verschulung sollen ferngehalten werden.“, heißt es noch 1990 in Meyers Lexikon.
Gesunde Entwicklung statt „English for kids“!
Jedes Kind ist einzigartig und besitzt einzigartige Talente, die durch „Englisch ab 4“ sicher nicht gefördert werden, im Gegenteil!
Englisch lernen im Kindergarten ist lächerlich und kontraproduktiv!
Aus der ursprünglichen bewährten, naturverbundenen und ganzheitlichen Kindergartenphilosophie ist innerhalb kürzester Zeit das verschulte, leistungsorientierte, globalisierte Gegenteil geworden.
Das Wohl unsrer Kinder muß heute der Interessenvertretung jeder etablierten Globalisierungspartei von schwarz über rot bis bunt von Wirtschaftswachstum über internationalen Wettbewerb hin zu Migrations- und Integrationspolitik weichen.
Ergebnis: Aus globalen Kindern wachsen beziehungsgestörte, identitätslose Jugendliche heran, die in immer größer werdender Zahl depressions-, sucht- und kriminalitätsgefährdet sind.
Bei über 20% der bis zu 8-jährigen deutschen Kinder finden sich psychische Verhaltensauffälligkeiten.
Über 25% der deutschen Kinder unter 8 Jahren haben mindestens einmal eine Fördertherapie besucht. (Quelle: Die Zeit)
Wir fordern:
- Beseitigung der einseitigen Dominanz wirtschaftlicher Interessen aus der Erziehung und ganzheitlichen Bildung unserer Kinder!
- die Wiederherstellung des Kindergartens nach seiner ursprünglichen, am Wohle des Kindes orientierten Philosophie!
- die gesellschaftliche Anerkennung und Aufwertung des Berufes der Kindergärtnerin/Erzieherin durch angemessen hohe Bezahlung!
- die Förderung und Anerkennung der familiären Erziehungsarbeit durch ein entsprechendes Müttergehalt in Höhe von 1000,-€ für ein erstes Kind!
Unterstützt die Forderungen der NPD!
Liebe Eltern,
niemand kann Eure Kinder vor einer wirtschaftshörigen, kultur- und identitätszerstörenden Globalisierungspolitik retten, wenn Ihr es nicht selbst tut.
Unterstützt die Forderungen der NPD, damit aus Euren Kindern gesunde, selbstbestimmte und freie Menschen werden.
Das Wohl unsrer Kinder ist die Basis für das Wohlergehen unseres gesamten Volkes.
Wir trauern mit den Angehörigen um die Opfer von Winnenden, im März 2009.