NPD Kreisverband Aschaffenburg/Miltenberg - Die soziale Heimatpartei

05.11.2008

Lesezeit: etwa 4 Minuten

„Zivilcourage“ gegen „Nazis“?

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Es herrscht „demokratische“ und mediale Begriffsverwirrung.

Wenn heute von „Zivilcourage” und „Demokratie” die Rede ist, dann handelt es sich meist nur um eine verbale Vergewaltigung der Sprache

Ob von selbsternannten „Repräsentanten” in den Parlamenten oder in den Redaktionsstuben eines - sehr oft - ehemaligen SED-Zentralorgans: Vokabeln werden eingesetzt, teils neue erfunden, um von vornherein gewisse Assoziationen zu erwecken und um im weiteren Verlauf keine Begründung abgeben zu müssen. So ist es in den BRD-Medien und bei den Polit-Bonzen üblich, daß die Bezeichnung „Nazi” verwendet wird, um eine politische Richtung die gemeinhin als „rechts” bezeichnet wird, als „unanständig” und „gemeingefährlich” zu markieren. Den Begriff „rechtsradikal” verwendet man immer weniger, da die abschreckende Wirkung dieses Begriffs weitgehend verloren gegangen ist. „Zivilcourage” und „Demokratie” werden heute in völliger Verkehrung ihrer ursprünglichen Bedeutung als Kampfbegriffe gegen die nationale Opposition verwendet.

Die eigentlichen Begriffe „Zivil” und „Courage” drücken schließlich aus, daß es sich um einen nichtbewaffneten (bürgerlichen) Mut durch eine herrschaftsabweichende Meinung handelt. Wenn ausgerechnet die Machthaber „Zivilcourage” von den Bürgern verlangen, die die Herrschaft - auch über bewaffnete Einheiten wie Militär und Polizei - ausüben, dann hat das nichts mit „bürgerlichem Mut” zu tun, vielmehr mit dem Gegenteil von Zivilcourage: nämlich „Vasallentreue” und „Untertanengeist” gegenüber den Herrschenden, der Regierung.

Auch hier mangelt es nicht an Beispielen, weshalb lediglich die jüngste Verlautbarung aufgegriffen wird. Seit Jahren findet in Dresden durch die nationale Opposition im Februar ein friedliches Gedenken an die Opfer des anglo-amerikanischen Bombardements statt. Während in der BRD - zumindest auf dem Papier - die freie Meinungsäußerung sowie das friedliche Zusammenkommen in Form von Demonstrationen garantiert sein soll, finden dennoch jährlich gewalttätige Gegendemonstrationen statt. Diese - oft von Gewalt begleiteten - Gegendemonstrationen, benutzen in ihren Aufrufen dabei u.a. den Begriff der „Demokratie”. Daß Demokratie jedoch Pluralismus, also die Meinungsvielfalt voraussetzt, diese aber durch Repräsentanten der Gesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden „Herrschaftsinstrumenten” augenscheinlich beseitigt werden soll, offenbart die geistige Verquerung.

Daß im Zusammenhang mit dem friedlichen Gedenken der nationalen Opposition ausgerechnet die Herrschenden/Regierenden dann noch von den Bürgern „Zivilcourage” einfordern, um die eigene - vorgegebene - Meinung zu untermauern, läßt den Rückschluß auf eine geistige und verbale Vergewaltigung der eigenen Sprache zu. Wo soll es sich um Mut handeln, die Position der Regierung öffentlich zu unterstützen? Wäre dies so, dann hätten in der DDR die vom Regime jährlich zum 1. Mai und zum Republikgeburtstag bestellten Demonstranten „Zivilcourage” gezeigt.

Daß dennoch die vermeintlichen Systemrepräsentanten aus Politik und Medien den Bürgern mit verbalen Begrifflichkeiten in die „Tasche” lügen, zeigt ein Blick auf das systemextremistische Bündnis, das ein friedliches Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe verhindern will. So heißt es auf der Seite „GehDenken”: „Dieses Treffen von Alt- und Jungnazis ist für rechtsextreme Kreise derzeit das wesentlichste Mobilisierungstreffen. (…) Die Aufmärsche in Dresden blieben zwar nie ohne Gegenwehr aus dem zivilgesellschaftlichen Spektrum, aber es gelang nicht den Neonazispuk zu verhindern. Wir wollen deutlich machen, daß Demokraten nicht gewillt sind, dem deutschen Rechtsextremisten die sächsische Landeshauptstadt als Aufmarschort zu überlassen.” und weiter „(…) ein Zeichen der Zivilcourage zu setzen.”

Schaut man in die Liste der Unterzeichner, dann finden sich heute als „Demokraten” betitelte Genossen der untergegangenen DDR neben medialen „Gestalten” wie Patrick Gensing, der sich in seiner Selbstdarstellung als Nachrichtenredakteur (unter anderem für tagesschau.de) und Autor bezeichnet.

Tatsächliche „Zivilcourage” zeigen damit nicht diejenigen, die an dem - wie zu befürchten ist - gewaltsamen systemextremistischen „GehDenken” teilnehmen. Demokratie und Zivilcourage, Einsatz für den Pluralismus drücken ausschließlich diejenigen aus, die dem Aufruf der nationalen Opposition zum Gedenken an die - gesellschaftlich mißachteten - Dresdner Opfer folgen. Ob nun als „Alt- oder Jungnazi”, nur „Nazi” oder was auch immer bezeichnet, die bloße Übernahme von Floskeln des untergegangenen Marxismus, Stalinismus und internationalen (global) ausgerichteten Sozialismus macht aus den BRD-Repräsentanten mit ihren medialen Helfern noch lange keine zivilcouragierten Demokraten. Das Gegenteil ist der Fall: Die nationale Opposition beweist Tag für Tag Zivilcourage im Kampf gegen ein Herrschaftssystem, das sich zwar „demokratisch” nennt, in Wirklichkeit aber zutiefst antidemokratisch und antideutsch ist.

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