20.09.2008
In einem Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen am 15.09.2008 berichtete die Linguistin Prof. Heike Weise über das Phänomen der Jugendsprache und deren Herkunft. Allein die Überschrift dieses Beitrages ("Bin ich Kino?") stellte sicherlich viele Leser vor die Frage, was mit diesem Sprachpansch gemeint sei. Die Antwort gab besagte Sprachwissenschaftlerin, es würde so viel heißen wie "Warum guckst Du mich so an?". Sie verwies darauf, daß diese Jugendsprache, welche auch Kiezdeutsch genannt wird, vorallem dort gesprochen wird, wo verschiedene Nationalitäten zusammentreffen. Dies verwundert freilich nicht. Doch anstatt vor dieser Entwicklung zu warnen, beschrieb sie es "spannend" und natürlich, wenn türkische oder arabische Worte Einzug in der deutschen Sprache finden. Auch die Tatsache, daß grammatikalische Grundsätze in diesem Kiezdeutsch keine Rolle spielen ("Ich will so Hund kaufen", "Machst Du Schlüssel"), findet Frau Weise normal. Schließlich verdient sie ihr Geld damit, wenn sie neue Sprachgebiete erforschen kann.
Die NPD vertritt hingegen die Auffassung, daß es gerade im Hinblick auf das weitere Absinken des Bildungsniveaus dringend geboten ist, dieses Sprachwirrwar zurück zu drängen. Immer mehr Ausbildungsbetriebe klagen darüber, daß kaum noch fehlerfreie Bewerbungsschreiben eingehen. Dies gibt Anlaß zur Sorge. Wenn Frau Weise allerdings nur der Bildungspolitik die Schuld für mangelhaftes Hochdeutsch der Jugendlichen gibt, muß die Frage gestattet sein, ob sie nicht selbst zu diesem Problem beiträgt, indem sie es salonfähig macht und als völlig natürlich bezeichnet. Im Land von Luther, Goethe und Schiller ist es mitnichten normal, daß die Muttersprache, welche die meistgesprochene Sprache der EU sowie deren Amtssprache ist, fremde Einflüsse nicht abwehren kann. Eine Sprachpolitik zur Abwehr fremder Wörter (vor allem Anglizismen) am Beispiel Frankreichs ist daher dringend geboten. Natürlich auch eine Zuwanderungspolitik, welche von vorn herein garantiert, daß in Deutschland auch Deutsch gesprochen wird!
Quelle: www.npd-thueringen.de