NPD Kreisverband Aschaffenburg/Miltenberg - Die soziale Heimatpartei

18.09.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Pro was eigentlich?

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Die so genannte Pro-Initiative macht jetzt mit ihrem Anti-Islamkongreß
in Köln auf sich aufmerksam. Dabei wollen die Ex-Rep und Ex-NPDler um Markus Beisicht vor allem als bürgerliche Kraft gesehen werden, die den erlahmten rechten Flügel der CDU wieder aufrichten will. Um
Anerkennung bittend distanzierte sich Beisicht nun auch rituell von
der NPD, man lehne Rassismus ab.

Es stellen sich einige Fragen: Was versteht der ehemalige Republikaner unter Rassismus? Und wo sieht er bei der NPD einen Rassismus walten? Tatsächlich wird der Rassismusvorwurf weitgehend inflationär gebraucht. Als Rassismus gilt bereits die Annahme, Menschen, Völker und damit Kulturen seien unterschiedlich. So wird das Engagement von Pro Köln von den 40.000 zu erwartenden Gegendemonstranten der Veranstaltung als »rassistisch« interpretiert.

Beisicht will sich und seine Formation deshalb vom Vorwurf
reinwaschen, indem die NPD als rassistisch bezeichnet wird. Damit wird die Lokalpartei mit ihrer Veranstaltung aber zum Steigbügelhalter
jener, die die europäische Identität abzuschaffen versuchen. Daß
dieser Versuch von europäischen Rechtsparteien von FPÖ bis zum Front National unterstützt wird, ist mehr als befremdlich.

Guillaume Faye definierte Antirassismus als Doktrin, »die vorgibt, den
›Rassismus‹ und die ›Fremdenfeindlichkeit‹ zu bekämpfen, die jedoch in Wirklichkeit die Präferenz zugunsten des Fremden, den Niedergang der europäischen Identität und das Zustandekommen einer multirassischen Gesellschaft fördert, und somit paradoxerweise dem Rassismus den Weg ebnet.«

Faye bemerkt, daß der Antirassismus in seiner »krankhaften Fixierung
auf die Rasse« sich selbst widerspreche, da seine Anhänger behaupten, es gebe keine Rassen: »Indem sie die schrankenlose Öffnung der Grenzen für Fremde fordern und aus dogmatischen Gründen die multirassische Gesellschaft befürworten, führen die Antirassisten faktisch den Rassismus herbei.«

Das Bekenntnis vor dem Kongreß zeigt, daß sich die Pro-Initiative, dem
totalitären Anspruch der Egalitaristen gebeugt hat. Mit einer Bußübung
versucht man, sich dem Bann der politisch korrekten
Entscheidungsträger zu entziehen. Pro-Köln muß sich indes auch fragen lassen, pro was sie eigentlich ist? Eigentlich müßte die richtige
Vorsilbe Anti-… heißen. Handelt es sich dann aber nun um eine Anti-
Islam-oder um eine Anti-Islamisierungs-Initiative?

Die NPD definiert sich politisch als Kraft, die das »Recht auf
Anderssein« (Faye) vertritt, das der Begründer der Nouvelle École so
definiert: »Das Recht jedes Volkes, jedes Stammes, jeder Kultur, jeder
Nation, jeder Gruppe, jeder Gemeinschaft, nach der eigenen Norm und
Tradition zu leben, fern von jeder Lebensauffassung, Ideologie oder
Kulturform, die ihm/ihr ein Einheitsmuster aufnötigen möchte.«

Insofern ist die NPD die Anti-Islamisierungspartei, die sich nicht
gegen den Islam richtet. Moscheebauten in Deutschland sind nicht
Ursache des Problems sondern Symptom. Das Problem ist die durch die Globalisierung provozierte Einwanderung. Nicht die Religionsausübung von Muslimen ist einzuschränken sondern die Einwanderung und Dominierung der deutschen und europäischen Kultur durch den Islam.

Eine Auseinandersetzung über diese Fragen wäre allenthalben sinnvoller als die rituellen Ausgrenzungsphrasen des Herrn Beisicht.

Berlin, den 12.09.2008

Andreas Molau, Leiter des Amtes Bildung der NPD

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