NPD Kreisverband Aschaffenburg/Miltenberg

07.11.2021

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Achse Berlin – Warschau - Moskau

Axel Michaelis

In der Vergangenheit haben sich die Polen schon mehrfach Verdienste um das Schicksal Europas erworben. So hatten im Jahre 1683 die polnischen Husaren unter ihrem König Johann III. Sobieski einen entscheidenden Anteil, die Türken vor Wien zu schlagen und damit das Reich und Europa vor Fremdherrschaft und Islamisierung zu bewahren. Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts war es der antikommunistischen Streikbewegung in Danzig und anderen Städten zu verdanken, daß – mit Rückendeckung und Unterstützung des polnischen Papstes Johannes Paul II. – das kommunistische System in Polen erschüttert und damit ein wichtiger Beitrag zum späteren Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft in ganz Ost- und Mitteleuropa geleistet wurde.

Freiheit und Recht

Vor einigen Wochen, Anfang Oktober, hat nun das polnische Verfassungsgericht ein in seinen Folgen und Auswirkung weitreichendes Urteil gefällt, in welchem es feststellte, daß Teile des EU-Rechts nicht mit der Verfassung Polens vereinbarsind. Der Aufschrei der Brüsseler Bürokraten und der politmedialen Klasse in den EU-Mitgliedsstaaten war entsprechend hysterisch, ist Polen doch schon länger im Visier dieser Kreise. Ab dem Jahre 2015 wurde unter der konservativen PiS-Regierung eine Justizreform in Kraft gesetzt, die letztlich zur Einrichtung einer Disziplinarkammer am polnischen Verfassungsgericht führte. Im Juli 2021 urteilte der „Europäische Gerichtshof“ (EuGH), ein Organ der EU, daß dies europäisches Recht verletze und Vorgaben des EuGH umzusetzen seien. Da sich die polnische Regierung weigerte, dem Diktat der EuGH-Richter zu folgen, verurteilten diese Polen am 27.10.2021 zu einer Million Euro Zwangsgeld, und zwar täglich!

Dummheit der EU-Bürokraten

Allerdings sollte sich Polen nicht erpressen lassen, sondern seine Souveränität gegen die Anmaßungen der Brüsseler Zentralekonsequent verteidigen, und damit ein Vorbild für andere Staaten sein. Immerhin hat Polen auch einige Trümpfe in der Hand: Beispielsweise ist Polen mittlerweile der drittstärkste Exporteur in den EU-Raum und weitere Sanktionen gegen das Land dürften durchaus auch Auswirkungen auf das Wirtschaftsgeschehen im EU-Raum haben. Im Zuge des irrationalen Verhalten des weißrussischen Staatschefs Lukaschenko, die Sanktionen der EU gegen sein Land wegen tatsächlicher oder angeblicher Menschenrechtsverletzungen mit dem Einschleppen von Migranten aus Afrika und Asien zu beantworten, erweist sich Polen zudem sozusagen als Schutzschild gegen den Ansturm dieser Wohlstandsflüchtlinge und Glücksritter. Angesichts dieser Situation ist es eine besondere Frech- und v.a. Dummheit der EU-Bürokraten, Polen gängeln und maßregeln zu wollen.

Politische BRD-Justiz

Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland sollte sich gegenüber Polen mit Belehrungen tunlichst zurückhalten. Zum einen sind die obersten Gerichte der BRD in einem Maße mit Parteigängern von Union, SPD und Grünen besetzt- da die Richter von den Parteien bestimmt werden -, wie in kaum einem anderen Land der EU. Aber mehr noch: Diese urteilen in entscheidenden Fragen regelmäßig gegen EU-Vertragswerke (wie dem Maastricht-Vertrag), gegen Geist und Inhalt des Grundgesetzes und gegen nationale Interessen zulasten des deutschen Volkes. Und zum anderen rückt der Zeitpunkt näher, daß wir in Fragen der Energieversorgung ganz konkret von Polen abhängig werden: Ende des Jahres werden drei Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet und Ende 2022 die letzten drei – jedoch unter Versäumnis, im Bereich der nichtkonventionellen Energieversorgung eine ausreichende Grundlastfähigkeit sicherzustellen. Die wäre über Biomasse und Geothermie, aber nicht mit Sonne und Wind zu ermöglichen. Stattdessen plant man gemäß einer ebenso dummen, wie hysterischen Agenda gleichzeitig den Kohleausstieg.

Geopolitische Chance

Bereits jetzt liefert uns Polen in Zeiten, in denen kein Wind weht und keine Sonne scheint, Kohlestrom - und nebenbei bemerkt, Frankreich Atomstrom. Es wäre angesichts der brüsselhörigen Berliner Gängelung für Polen ein Leichtes, hier aufzuzeigen, wer eigentlich am längeren Hebel sitzt. Denn auch betreffend des Wahnsinnsprojekts „Green Deal“, das nichts anderes darstellt, als eine Plünderung der europäischen Völker für ideologische Projekteder internationalistischen politmedialen Herrschaftskaste, bedarf es in Brüssel einer Einstimmigkeit zur Umsetzung. Und genau hier könnte Warschau den überheblichen Timmermanns, von der Leyens, Webers sowie allen anderen Feinden freier Völker in die Suppe spucken. Nicht zuletzt: Wenn Polen seine historisch bedingten Ressentiments gegenüber Russland ablegen würde, könnte geopolitisch so Einiges in Bewegung geraten. Vielleicht haben die Polen den Anfang gemacht, den eisernen Ring, welche die EU-Bürokratie um die Staaten Europas gelegt hat, zu sprengen – so, wie die polnischen Flügelhusaren den türkischen Ring um Wien gesprengt haben. Wir sollten ihnen dafür dankbar sein und ihnen dabei zur Seite stehen.

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